Neuer Blog, viel hat sich getan

Lange, seit März habe ich es nicht mehr geschafft was zu bloggen. Viel hat sich getan. Neue Wohnung, Neuer Job, nicht ganz so neue Stadt, neues Leben. Alle Entscheidungen die ich getroffen habe, bereue ich nicht ! Alles toll! Manches könnte ein bissl schneller gehen, warten ist manchmal anstrengend. 

Aber nun von Beginn an: Im März startete ich mein Berufsleben an der JKU. Sehr toll, tolles Team, tolle Aufgabe alles sehr gut. Dann kamen diversen Brückensperren. Mit Linz hab ich ja eh schon lang geliebäugelt, ist es doch seitdem ich 17 bin meine tägliche "Zeitheimat" gewesen. Viele Versuche, und jetzt endlich meine Traumwohnung an dem Traumort. Gut das alles Andere vorher nichts geworden ist. Wo soll ich Anfangen Umzug innerhalb von 4 Wochen nach Zusage. !? Ja wann ist bei mir schon etwas wirklich normal, wobei auch nicht unnormaler als bei Anderen. Die neue Küche und das neue Leben inspirieren mich sehr selbst zu kochen und zu werken. Und die meisten Versuche sind sehr gut gelungen. Verfeinert wird das Ganze dann meist mit Kräutern aus dem eigenen Hochbeet und ich entspreche so richtig dem Urban Gardening Konzept. Ich denke, heute kann ich meine erste rote Erdbeere ernten. :-)

 

Meine Möbel habe ich eigentlich alle aus diversesten Möbelhäusern in ganz Oberösterreich, einige schöne Dinge aus Willhaben.at aber auch Westing hatte diesmal Premiere. Ich habe bei Lutz eine Linie gefunden, die auch Westwing empfiehlt. Wie es so sein will habe ich ein Regal gefunden das jetzt fast alle meine Stampin'UP! Produkte beherbergt. Die Geradlinigkeit von Woodman, der estnischen Produzenten finde ich sehr, sehr toll, außerdem hat es mir "Wildeiche" angetan. Weiter Fotos meiner Wohnung folgen gerne einmal.

 

Updates folgen nun wieder regelmäßiger ! 

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gerdejetzt//März 2016//

essen //Schmelzkäse, ich könnte den gerade immer essen 

 

trinken // Coca - Cola Green, aber auch nur weil ich alles probieren muss

 

lieben // meine Lieben

 

machen // das was mir gefällt 

 

versuchen // endlich mal früher schlafen zu gehen

 

lesen // alles zum Thema Papier und Karten 

 

fernsehen // sehr wenig zur Zeit 

 

anziehen // Jeans & Pulli, Cardigen – wie jeden (Arbeits-) Tag

 

kochen // Poridge

 

wollen // vieles 

 

kaufen // LIEBESKIND Tasche & Portmonnaie

 

planen // unseren Sommer-/Herbsturlaub 2014

 

4 Wochen //  bin ich nun Mitarbeiterin an der JKU und es ist toll. 

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Megaplex Pasching neu!

Copyright: Viktoria Auinger
Copyright: Viktoria Auinger

Neulich am Samstag hab ich es geschafft wiedermal ins Kino zu gehen ! Ein perfekter Vorgeburtstagstag mit einer meiner BESTEN.! Friseur, Kino, Plus inkl. LIEBESKIND.. Wir beschlossen uns den Film das TAGEBUCH der Anne Frank anzusehen. Zum Film werde ich eventuell  später nochmal was schreiben. Heute möchte ich kurz meinen Eindruck zum neuen MEGAPLEX Kino in Linz posten. Nach dem Relaunch des Cineplexx war ich ja eigentlich sehr verärgert. Die Theken waren meiner Meinung sehr viel höher als vorher, Das Säle nicht wirklich barrierefreier als sonst und so weiter. Dazu gibt es ja schon einen guten Beitrag auf Bizeps. Somit lag die volle Hoffnung im neuen Megaplex und ich muss sagen - erster Eindruck sehr gut. 

 

Bei den folgenden Zeilen handelt es sich nur um einen subjektiven Eindruck. Ich habe keine Normen kontrolliert oder kann auch nicht sagen, ob alle Vorgaben für andere Arten von Beeinträchtigungen eingehalten wurden und somit zum Beispiel auch Menschen mit Hörproblemen gut zurecht kommen, 

 

Um in das Kino rein zu kommen muss man in den hintren Teil der Plus City gehen. Von dort führt eine imposante Rolltreppe in's Kino ! Den großzügigen Lift sucht man nicht lange und mit dem Rollstuhl kommt man auch gut rauf, in die neue Welt des Kinos. 

 

Die Kassentresen sind wirklich in einer sehr guten Höhe und ich persönlich konnte sehr gut zahlen. Die Plätze auszusuchen ist kein Problem, man sieht auf einem Bildschirm den man auch im Sitzen gut sieht, welche Plätze ausgewählt werden. Auch die Tresen zum Kaufen des Popcorns und der Getränke sind in einer sehr guten Höhe. 

Im Saal 13 gab es keine speziellen Rollstuhlplätze, da man ebenerdig in die Reihe 4 gelangen konnte und wirklich gute Plätze vorfand. Im Saal 13 befinden sich lauter "Doppelsofas" die zum gemütlichen Kinoabend einladen. Für mich war das Umsetzen vom Rollstuhl auf den Platz kein Problem. Kann sein, dass es für andere zu schwierig ist, weil die Sofas sehr weich sind. Will man im Rollstuhl sitzen bleiben, ist das aber platztechnisch auch kein Problem. 

 

Alle bisher eröffneten Säle sind barrierefrei zugänglich. Ich bin auf die weiteren, die im Juni oder Juli eröffnet werden neugierig. 

Zum WC: Das alte Megaplex hatte eine sehr provisorische Lösung für das Rollstuhl-WC. Jetzt Neu, ein tolles geräumiges WC in dem man auch mit dem E-Rollstuhl eine tollen Wendekreis hat. Hey und siehe da, das nachziehen des Lippenstifts war auch kein Problem, es gibt einen Spiegel !!!  Leider wurde nicht das Euro-Key System angewandt. Das WC ist normal zu versperren. Hoffentlich nutzen es nicht zuviel Menschen die nicht darauf angewiesen sind. Ich werde intervenieren damit vielleicht doch noch auf das System umgestellt wird. Alles in Allem bin ich wirklich sehr positiv überrascht. 

Ich werde dem Megalex trotz weiterer Fahrtstrecke den Vorzug geben! 

 

 

Copyright zum Bild ausdrücklich: http://www.megaplex.at/Kino/hollywood-megaplex-pasching/saalinfos  Zugriff am: 2016-03-28
Copyright zum Bild ausdrücklich: http://www.megaplex.at/Kino/hollywood-megaplex-pasching/saalinfos Zugriff am: 2016-03-28
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An den Rollstuhl gefesselt?

Quelle: http://leidmedien.de/ Zugriffe am 16.3.2016
Quelle: http://leidmedien.de/ Zugriffe am 16.3.2016

Heute Abend komm ich nun endlich wiedermal dazu einen Blogpost zu schreiben. Seit nun drei Wochen bin ich in meinem neuen Job an der JKU Linz am Institut Integriert Studieren Linz., 

Früher war ich die, die immer Mails hinschickte und Prüfungen anmeldete. Heute bin ich die die diese Mails bearbeitet. Ich find's soviel ich sagen kann wirklich toll am Institut und eines der Dinge die am banalsten sind aber für mich wirklich essentiell ist der Lift der mich tagtäglich nun in mein Büro bringt., 7 Jahre lang hab ich nun in einem tollen Team gearbeitet, aber konnte nicht wirklich selbstständig sein, weil es nur einen Lift in die Halbstöcke gab und ich auch nicht immer sicher sein konnte einen gut erreichbaren Parkplatz zu haben. Jetzt, siehe da kann ich mir mein Glas Wasser selbst holen, dann wann ich will. Jetzt kann ich kommen und gehen, dann wann ich will (vorausgesetzt es lässt die Zeit zu). Und warum kann ich das jetzt alles ? Weil mein Rollstuhl mit von der Partie ist ! Plötzlich wird das Wasser holen oder der Gang zum Kopierer kein Problem mehr. Gut am selbst Essen holen in der Mittagspause müssen wir noch arbeiten :-) Aber das wird sich leider nicht ändern, dass meine Füße einfach immer irgendwann beschließen könnten sich selbstständig zu machen, da ist es mir dann doch lieber wenn mir die KollegInnen helfen und ich mein Mittagessen nicht unbedingt vom Boden der Mensa wischen muss. 

Es gibt Dinge, da werd ich auch in meinem beruflichen Alltag immer wieder Hilfe brauchen. Aber eines ist klar, der Lift, der Parkplatz vorm Bürogebäude der Tischscanner etc. all das sind Dinge die zwar banal zu sein scheinen aber mein Leben um einiges einfacher und selbstbestimmter werden lassen.  Das Bild zeigt hier einen an den Rollstuhl gefesselten Menschen, Leute ich bin nicht an den Rollstuhl gefesselt, den ich hab ja überhaupt kein Seil mit, wie umständlich wär den das, der Rollstuhl ist für mich einfach die Möglichkeit von A nach B zu kommen, weil meine Beine das nicht so einfach machen würden. Der Rollstuhl bedeutet für mich Teilhabe. Ja, es stimmt ich hab es mir nicht ausgesucht aber es hätte alles ganz anders kommen können und da meine ich jetzt nicht besser oder schlechter. Vielleicht ein Denkanstoß für diejenigen die denken der Rollstuhl wäre eine Bürde oder mich als Kollegin zu haben wäre komplizierter. Ja, kann schon sein ich bin sicher nicht der einfachste Mensche aber DAS hat sichern nichts mit DEM Rollstuhl zu tun. 

 


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Die Toten von Salzburg: Sind wir nun bereit für Majore im Rollstuhl ?

(c) ORF TVTHEK
(c) ORF TVTHEK

Ein Major im Rollstuhl: Wo gibt es den sowas? Im österreichischen Fernsehen. Am Mittwoch den 2.3.16 kam es zur Ausstrahlung eines Pilotfilm - Krimi: "Die Toten von Salzburg."

Krimis find ich ja immer sehr gut! Krimis mit Kriminalisten im Rollstuhl noch mehr. 

Die Eingangsszene - ein junger Mann im Cabriolet sucht einen Parkplatz, einen Behindertenparkplatz, der besetzt ist. Ja, schon diese Situation kommt mir sehr bekannt vor. Jedenfalls stellt sich dann heraus, dass dieser junge Mann derjenige ist, der der Neue in einem Team von Kriminalisten sein soll. Jung, gutaussehend, rollt er nun in das Café in dem sein Vorgesetzter auf ihn wartet, hinein. "Der Kellner meint, zum Herrn Hofrat vielleicht warten Sie ja auf den?" und deutet dabei auf den Rollstuhlfahrer. "Seins ned lustig, meint der Hofrat (Erwin Steinhauer), das ist ein Topmann aus Graz, der eigentlich aus Salzburg ist, Major mit 35." Völlig klar also, dass das kein Rollstuhlfahrer sein kann. Wie sich dann herausstellt ist das schon der Fall. Major Peter Palfinger ist seit einem Unfall querschnittsgelähmt. Die ganze Spieldauer des Films (1:29:23) kommt es immer wieder zu Situationen die auch mir als Rollstuhlfahrerin, die berufstätig ist, sehr bekannt vorkommen. Der Krimi ist wirklich sehenswert und zeigt auf, dass unsere Gesellschaft wirklich sehr oft nich nicht bereit ist, RollstuhlfahrerInnen als ebenbürtiges Gegenüber im Beruf zu akzeptieren. Obwohl ich es schade finde, dass man keinen wirklichen Rollstuhlfahrer engagiert hat, vielleicht gibt es auch zuwenig Schauspieler im Rollstuhl, bin ich der Meinung, dass Florian Teichmeister den querschnittgelähmten Major sehr gut dargestellt hat. Oft ist es ja so, dass man von der Weite bemerkt, dass es sich um keinen tatsächlich beeinträchtigten Menschen handelt, hier war das nicht der Fall! Weiters finde ich auch Erwin Steinhauer und Michael Fritz als überforderten Chef und Kollegen sehr, sehr gut in ihren Rollen. Einige Tage ist der Film noch in der TV-THEK des ORFs zu sehen. 

 

Ich wünsche mir, dass aus diesem Pilotfilm eine Serie wird, weil ich ganz einfach der Meinung bin, dass dadurch Majore, Führungskräfte, LehrerInnen und alle Berufsbilder, die im Rollstuhl ausgeübt oder von Menschen mit Beeinträchtigungen ausgeführt werden, "normaler" werden. Solche Filme öffnen die Augen, vor allem weil es einmal nicht ein Film ist der darstellt wie tapfer derjenige arme Behinderte * (sic!) ist sondern welch ein normales Leben derjenige hat, wenn alles barrierefrei ist. 

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