Ein ganzes, ganzes Jahr

Freitag nachmittag, Zwickeltag, heute komme ich nun endlich wieder zu einigen Dingen die ich erledigen wollte, ja auch einen Blogbeitrag schreiben. 

 

Dank meiner lieben Nachbarn, so ziemlich die BESTEN kann ich das nun auf meinem Balkon unter dem Sonnenschirm tun - Danke L. und E. 

 

Ja, ein Jahr ist es nun schon her, dass ich nach Linz gezogen bin, in meine Wohnung ! Ein großer Schritt der viel verändert hat, viel zum Positiven. Durch ein Netzwerk von den BESTEN Menschen und einer Organisation wie die Volkshilfe hat es nie wirklich ein Problem gegeben. Da wären M., E., L. Ma. & Pa. und noch viele mehr die ich jederzeit um Hilfe bitten kann, die auf ihre Art und Weiß für mich da sind. Da wären meine Linzer FreundInnen die ich nun schon sehr lange zu meinen Freundinnen zählen kann. Ich bin wirklich sehr glücklich hier und das war eine meiner Besten Entscheidungen, wie einige andere auch in diesem vergangen Jahr. 

 

Was ich so an meinem Linz mag, es ist klein aber es gibt alles und es gibt viele Besonderheiten. Dank spontanen Ausflügen mit V. ist es möglich, dass ich auch Ecken in Linz besuche die für mich allein gar nicht so leicht erreichbar sind. In Linz tut sich kulinarisch, Alternativenmäßig ziemlich viel. Heute traf ich mich mit meiner V. die ich nun schon 10 Jahre kenne, auch das ist mir gerade bewusst geworden, Der Weg führte uns auf die Spittlwiese., Herrenstraße, zuerst vorbei am Eis Greissler der jetzt auch seinen Weg nach Linz gefunden hatte, dann vorbei beim Sonnentor und bei den Jungs von Brotsüchtig. Bei Brotsüchtig machte ich halt um einige Handsemmeln und ein ausgezeichnetes Vollkornbrot zu kaufen. Der Eingang von Brotsüchtig ist nicht zur Gänze barrierefrei, gelöst wurde das so, dass eine Glocke am Eingang, die auch erreichbar ist, angebracht wurde und man läuten kann, es gibt eine mobile Rampe die gern ausgelegt wird. Sehr tolle Lösung. Mittlerweile wurde das Brot verkostet und für sehr gut befunden, ich geh dort sicher wieder hin. Weiter ging es zum Sonnentor, dort wurde der Teevorrat aufgestockt, unter fachkundiger Beratung von V.  Wieder vorbei beim Eis Greissler konnten wir nicht Widerstehen und Eis wurde gekauft, ich verkostete Butterkeks & Erdbeere, die Erdbeere hat wirklich Erdbeeren gesehen, der Butterkeks macht Ben & Jerry gewaltige Konturenz, Der Salon ist barrierefrei zugänglich, auch das Geschäft von Sonnentor in der Herrenstraße. Weiter ging es auf die untere Landstraße, zum Biofeld-Bioladen, wo ich den leckersten Kräuterschinken ever kaufte. Dann trennten sich die Wege von mir und der lieben V.  Ich machte mich auf den Weg um neue Schuhe zu kaufen, bei Tamaris, an der Landstraße. Die Schuhe gefallen, das Geschäft ist als Rollstuhlnutzerin sehr beengt und ich werd mir überlegen ob ich wieder hingehe. 

 

Was ich auch noch erwähnen muss ist, dass ich jetzt auf meiner geliebten Terrasse, Balkon mit Blick auf mein Hochbeet, in dem die Erdbeeren blühen, die Minze duftet und nicht nur in meinem Lemon Wasser ist, sitze und mit meinen neuen Kopfhörern von Sudio, sponsored by der lieben leoandotherstories sitze und denke mir, verdammt geiles Leben! 

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A little bit influenced: Instagram your life ?

Ok, ich geb es zu ich bin ein bissl Instagramverfallen. Mir gefallen die Profile, mir gefallen die Inspirationen, mir gefällt der Stil ! 

 

Unabhängig von Instagram gefallen mir aber Dinge die mit Einrichten etc. zu tun haben schon immer, insofern wünsche ich mir Dinge, von denen ich inspiriert wurde, oder ich wünsche mir Gutscheine um mir die Wünsche zu erfüllen. Nachdem ja letzte Woche mein 30igster Geburtstag war, konnte ich mir einige Wünsche erfüllen und war in der Stadt unterwegs ! Als erstes führte es mich zum Thalia, dort kaufte ich mir ein wundervolles Buch über Städte der Welt, und "Garden your City !" Ein sehr spannendes Buch über Urban Gardening, Seit dem ich die Wohnung in der Grünen Mitte habe, gehöre ich ja auch zu den Urban Gardeners! Weiter ging es zum Douglas wo ich mich mit allerlei Produkten von Clinique eindeckte. Am Heimweg über die Donaulände und den Europaplatz führte es mich zum Südbahnhofmarkt Linz, ja Blumen mussten wieder mitgenommen werden! Ranunkeln. Ja. es gebe es zu all das ist inspiriert von Instagram aber, Linz macht möglich und es gibt schlimmeres als Inspiration oder ? 

 

 

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Ontheway: Linz oh du meine Stadt

Gestern, hatten wir es endlich geschafft, meine liebe Nachbarin (auch sie hat einen Blog) und inzwischen echt schon sehr gute Freundin, wir trafen wir uns einmal außerhalb des Hausflurs und außerhalb unseres Hauses um ein paar Dinge in der Stadt zu erledigen. Gut physiotherapiert entschloss ich mich mit der lieben E. einige Geschäfte zu besuchen über deren Barrierefreiheit ich mir nicht ganz im klaren war. 

Los ging es mit dem NoMNom! Oft gesehen in Vlogs und Blogs, war ich mir nicht ganz sicher wie barrierefrei das in der Altstadt gelegene Lokal ist. Doch bevor wir hier zwei gute Smoothies und Bowls genossen, statteten wir noch Horst deko & genuss einen Besuch ab. Hier war mir bewusst, das mir viele, viele Stufen das Leben schwer machen würden. Umso mehr war ich über die Hilfe von E. froh. Außerdem stellten wir beiden fest, wie sehr uns solche Geschäfte gefallen. Das Geschäft in der Mozartstraße ist leider wirklich nicht gut zugänglich, für RollstuhlfahrerInnen, die nicht so wie ich gehen können, ist es nicht möglich die Dekoobjekte zu begutachten. Schade ! Das Team inkl. Hund ist aber sehr nett und wenn man "nur" Essen möchte, gibt es da sicher eine Möglichkeit, alles andere wird eher schwierig. Man wird schon beim Eingang von einer Treppe begrüßt und die Eingangstür geht nur sehr schwer auf, aber Hilfe wird einem sofort angeboten. Also unbedingt trotzdem hingehen meine lieben RollstuhlfahrerInnen! (verwendetes Bild in der Collage, ausdrückliches copyright bei Horst deko & genuss)

 

Mit einer Vase reicher machten wir uns zurück auf den Weg ins Passage City/Atrium Parkhaus, das im Gegensatz zu meiner Meinung, die Möglichkeit mit Kreditkarte zu zahlen nicht abgeschafft hatte. Man muss nur jetzt ganz normal ein Ticket ziehen und kann dann beim Ausfahren direkt am Schranken mit Kreditkarte zahlen, auch das ist für RollstuhlfahrerInnen sehr geschickt, da auch die neuen Zahlautomaten nicht unbedingt barrierefrei sein. Mit Kreditkarte ausfahren, spart Stress und ist sehr komfortabel, egal ob mit Rollstuhl oder nicht.

Nun gings wirklich zurück zum NomNom! Der Eingang ist ebenerdig erreichbar und somit gut zu befahren, die Tür ist nicht automatisch aber es wird geholfen. Es gibt einen gemütlichen Lounge Bereich der auch mit Rollstuhl gut befahrbar ist. Die Toillette ist im Außenbereich, man muss in den Hof des Gebäudes, in der Altstadt. Ein Rollstuhl-WC ist mir nicht  aufgefallen, das kann ich somit nicht sagen, ob es ein solches gibt. Das Lokal ist sehr hipster und hat sich auf Bowls und Smoothies spezialisiert. Man kann zwischen Pikant und Süß wählen, außerdem gibt es noch eine Tagessuppe mit tollem Brot von den Jungs von brotsüchtig, nebenbei noch ein Klimabündnisbetrieb, naja einmal Klimabündnis immer Klimabündnis. :-) Ich ließ mir eine gute pikante Bowl mit Karotte und Gurke schmecken. Außerdem einen Smoothie mit Avocado, wirklich zu empfehlen und das Lokal lädt zum verweilen ein. 

 

Ja, ich oute mich ich sehe mir Youtube Volgs von diversen österreichischen Bloggerinnen wie Anna-Laura-Kummer, barriesandpassion oder der lieben leoandotherstories an. Steffi von leoandotherstories ist Linzerin und somit kommt mir viel bekannt vor. Sie erwähnte einmal, dass es gegenüber vom NomNom einen Blumenladen gibt mit Millionen von Blumen gibt, wunderschönen Blumen und was soll ich sagen, er ist so toll! Es mussten Tulpen mit. Ich brauche im Moment den Frühling in meiner Wohnung! Danke Steffi für diesen Tipp! 

 

Viele Gesprächsthemen gab es an diesem Nachmittag & Abend und ich kam wieder zu dem Entschluss, dass ich ein ziemlich gutes Leben habe ! 

 

(verwendetes Bild 1 in der Collage, ausdrückliches copyright bei Horst deko & genuss

Bild 2 & 3 copyright Silke Haider )

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Ich bin dann mal 80 ! Oder ein Rollator kann auch cool sein !

Nun ist es schon einige Monate her, dass ich nach Linz gezogen bin und ich muss sagen, ich bereue diese Entscheidung kein bisschen. Ja, da gibt es eine weiter Sache die ich nicht bereue und zwar, dass der Weltbeste Papa damals meinte "Nimm dir einen Rollator das hilft dir sicher." Meine erste Antwort "Na" vielleicht hab ich deswegen auch die Endung bei der Autonummer, Na weil das immer das erste ist was ich sage. Jetzt lebe ich mit dem Ding schon genauso lange wie ich hier wohne und ich muss sagen TOP. Mein Rollator ist ja gepimpt. Mein Weltbester Papa hat mir nach der Idee meiner Weltbesten Mutter ein Tablett montiert mit dem sich vom Blumenstock über Küchen Utensilien bis zum Kaffee alles transportieren lässt. Oder auch der Einkauf vom Auto rauf in die Wohnung. Perfekt ! Und es ist mir so Wurscht wenn mich die Nachbarn sehen, denn es hilft mir! Und einer meiner besten Menschen, wichtigsten Menschen hat kurz bevor ich "JA" zum Rollator gesagt habe: "Silke, willst du sicher gehen oder muss ich dich dann mal in einer Ecke einsammeln" und Er hatte recht. 

Rollatoren können ganz schön Cool sein ! 

Ob 80 oder fast 30 ! 

Nachbarinnen auch, Danke Elisabeth für die guten Gespräche. 

Danke meinen WICHTIGSTEN Menschen das es euch gibt, die die gemeint sind, wissen es ganz genau, auch ohne Namen!. 

 

glg. Silke 

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Wien es war mir eine Ehre !

Vor fast genau einem Jahr kaufen V. und ich bereits die Karten für "Schöne und das Biest". Am Donnerstag sollte es nun also endlich so weit werden. Wir beschlossen nicht mit dem Auto nach Wien zu fahren, eine Nacht in einem Hotel einzuchecken und auch dem Naschmarkt und auch der Innenstadt einen Besuch abzustatten. 

Ich buchte die Zugfahrt online, es ging sich sogar ein Sparschieneticket aus. Natürlich meldete ich meine Fahrt auch beim Mobilitätsservice an. Kurz vor 8 also per Bus zum Bahnhof um dann um 10 vor Acht von den Herrn der Security sicher auf den Bahnsteig gebracht zu werden. Mit dem Railjet in der 1. Klasse, die Rollstuhl- plätze befinden sich nur in dieser, nach Wien. Ohne Probleme kamen wir am Hauptbahnhof in Wien an um gegenüber in unser Hotel der Kette Motel One einzuchecken. 

 

Das Zimmer buchte ich über booking.com. Leider gibt es hier nicht die Möglichkeit direkt ein barrierefreies Zimmer zu buchen so fügte ich damals meinen Wunsch in die Anmerkungen ein. Auch das sollte kein Problem sein. Das Zimmer entsprach all meinen Wünschen und auch V. war sehr zufrieden. Mit direktem Blick auf den Hauptbahnhof war das Hotelzimmer wirklich toll. Wir nahmen uns ein Frühstücksbuffet dazu auf das wir uns schon am Vortag sehr freuten. 

 

Koffer, abgeladen, noch eine Schicht angezogen, war es doch sehr eisig, machten wir uns auf den Weg zum Nachmarkt von dem uns vom HBF aus nur zwei Stationen. Ein Wienbesuch für uns zwei ohne NENI das geht nicht und so machten wir uns auf die Suche und hatten auch gleich unseren reservierten Tisch. Ein "orientalisches, arabisches Frühstück, aus Humus sollte es sein. Dazu Cappuccino und Pita - Brot. Auch ein Aperol Proseko sollte nicht fehlen. 

 

Weiter ging es dann zu den verschiedenen Ständen und dort wurden von mir Hibiskusblüten, für den Sekt, Oliven, Datteln, Feigen, Baba, Ghanoush - Auberginen-Sesam-Dip und noch mehr gekauft. 

 

Es stellte sich heraus, dass wir einen sehr kulinarischen Ausflug machten, denn am späteren Nachmittag ging es dann zurück zum HBF in die Konditorei Oberlaa, auch da ließen wir uns es sehr gut gehen. Auf der Kärtnerstraße flanierten wir und auch da durfte ein bisschen Shopping nicht fehlen. 

Am Abend ging es dann zum Highlight - "Schöne und das Biest" In der Stadthalle, wirklich, wirklich zu empfehlen. Akustisch gibt es was den Saal betrifft einiges zu bemängeln. Nichtsdestotrotz würde ich mir das Musical sofort wieder ansehen. 

 

Mit der Straßenbahn ging es zurück am Hauptbahnhof ! 
Und ab ins Bett, die fehlende zweite Decke und die Handtücher für V. waren da auch schon nachgereicht. 

 

Heute ging es dann zurück nach Oberösterreich,, jedoch vorher noch zu einem sehr reichhaltigen Frühstücksbuffet, bei dem sogar die Theken unterfahrbar sind. 

 

Eine glückliche Silke 

 


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